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Gluten - was ist das?

Was bedeutet glutenfrei?

Gluten ist ein Klebereiweiß. Es hat Einfluss auf die Klebefähigkeit von Teigen und auf die Form von fertigen Gebäcken. Als Proteinverbindung kommt es in Urgetreiden wie Dinkel, Kamut und Emmer; sowie in Weizen, Roggen und Gerste natürlich und variantenreich vor.

Hafer gehört zu den natürlich glutenfreien Getreiden. Wenn Hafer aber mit Weizen gekreuzt wird, um mehr Ertrag zu erzielen, hat es einen höheren ppm-Wert von 20, damit ist es nicht mehr glutenfrei! Buchweizen und Mais, die im Grunde auch glutenfrei sein sollten, werden häufig während der Verarbeitung kontaminiert. Diese Mehle enthalten am Ende dann auch Gluten. Man sollte hier auf das glutenfrei Symbol achten, das die Glutenfreiheit garantiert!

Nicht alle Menschen vertragen Gluten und immer mehr streichen es ganz aus ihrer Ernährung. Unverträglichkeiten sind zahlreich geworden und bei jedem Menschen individuell ausgeprägt. Unter anderem wird zwischen autoimmunen Unverträglichkeiten, Zöliakie, Weizenunverträglichkeit und Glutensensibilität unterschieden. Bei Vital-Gourmet finden alle Betroffene und alle, die auf ihre Ernährung achten, eine abwechslungsreiche und köstliche Produktpalette. Beispielsweise eine glutenfreie Weizenstärke mit guten Backeigenschaften, ohne enzymatische Zusätze, die aus einem rein mechanischen Prozess gewonnen wird und sich wunderbar für Teige eignet.

Zöliakie

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung, die bei entsprechender Bereitschaft durch den Genuss glutenhältiger Speisen ausgelöst wird.
Gluten ist ein Klebereiweiß, das in zahlreichen bei uns üblichen Getreidesorten enthalten ist, und zwar in:
WEIZEN, ROGGEN, GERSTE und HAFER sowie deren Abstammungen und Kreuzungen, z.B. TRITICALE, DINKEL, GRÜNKERN, KAMUT, EINKORN, EMMERBei Personen mit entsprechender Veranlagung führt der Verzehr von glutenhältigen Lebensmitteln zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut. Dadurch wird die Funktion des Dünndarms deutlich beeinträchtigt und die Aufnahme von Nährstoffen wird gestört. Als Folge davon leiden die Patienten unter Mangelzuständen, Verdauungsstörungen und weiteren vielfältigen Symptomen.

Bei unbehandelter Zöliakie verändert sich die Dünndarmschleimhaut in charakteristischer Weise: Die Dünndarmzotten, unzählige kleine Vorwölbungen der Schleimhautoberfläche, verschwinden weitgehend, man spricht von Zottenatrophie.

Unter strikter glutenfreier Ernährung erholt sich die erkrankte Dünndarmschleim­haut wieder. Der Allgemeinzustand des Patienten bessert sich schon meistens nach wenigen Tagen. Auch die Ergebnisse der Blutuntersuchungen werden im Laufe von Monaten normal, und schließlich ist auch die Dünndarmschleimhaut von normaler, gesunder Schleimhaut nicht mehr zu unterscheiden.
Grundsätzlich ist zu sagen , dass die glutenfreie Diät bei Zöliakie ein Leben lang eingehalten werden muss !

Weitere Infos unter:

http://www.zoeliakie.or.at

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